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Der Umgang mit Behinderung ist in unserer Gesellschaft sehr
häufig immer noch ein Tabuthema. Wenn Menschen mit Handicap Hilfe brauchen, fühlen sich viele geradezu hilflos und schauen über die Situation hinweg, um nicht selbst in Verlegenheit zu geraten.
Der beste Weg, Berührungsängsten zu begegnen, führt über
die selbstverständliche Begegnung und den Dialog. Und diese sind dann am ehesten gegeben, wenn Behinderte selbstverständlich am Alltag teilhaben können.
Für unsere behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger sind es oftmals nur
Kleinigkeiten, die sie daran hindern, ihr Leben frei zu gestalten oder die Alltagsprobleme genauso wie Nichtbehinderte zu bewältigen.Mit der Einrichtung
einer Behindertenbeauftragtenstelle in unserer Stadt haben wir einen wichtigen Schritt geleistet, um dies zu ändern. Genauso brauchen wir aber auch die
Unterstützung von ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern.
Bei uns in Bergheim hat sich eine solche Initiative, die "SHG Handicap"
gegründet. Sie will grundsätzlich Menschen mit einer Behinderung Hilfestellungen geben und aktiv an Lösungen für deren gleichberechtigte Teilhabe mitarbeiten.
Ich freue mich über dieses Engagement und wünsche unseren ehrenamtlich
Engagierten viel Freude und Energie bei ihrer Arbeit.
Bergheim, im Juni 2008 
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